Fertig!

Das neue Romanprojekt hat ein wichtiges Etappenziel erreicht. 235 Seiten soweit bearbeitet, dass sie ins Lektorat geschickt werden können. Ein Moment des Glücks, nach zwei Jahren Arbeit, nach spannenden Recherchen, Freude über Gelungenes, Trauer über Irrwege. Jetzt aber weiß ich, was sich in meiner Seele makellos gezeigt hat, ist über Ganglien, Nervenbahnen, Arm, Hand, Stift, aufs Papier geflossen, in einer Form, in der ich das Seelenbild wiedererkenne.

Die Reisenden steigen ahnungslos in den Fernbus Belgrad – Wien, in dem eine Bombe liegt. Jeder kommt aus seinem Leben, mit seiner Geschichte. Ein Todkranker. Eine junge serbische Ärztin, die ein neues Leben in Österreich beginnen möchte. Eine Flüchtlingshelferin, die einen iranischen Flüchtling illegal über die EU-Außengrenze bringen will. Und da ist Hubert Keckil, Leitfigur einer populistischen Partei, dessen Parteifreude, allen Anscheins nach dabei sind, ihn zu entmachten.

Gelingt es dem jungen, fremdländisch aussehenden Mann, die Bombe in seinem Koffer in Wien zu zünden? Das BKA ist mit Hochdruck dem Selbstmordattentäter auf der Spur. Man versucht den drohenden, großen Anschlag zu verhindern.

Manches in diesem Buch kommt einem bekannt vor, als gäbe es Parallelen zu zeitgeschichtlichen Ereignissen Österreichs. Und es wird fertigerzählt, was geschehen hätte können. Oder kommen wird?

Comments are closed.