Bühnenprojekt:
Christomanos

Eine Kaiserin, ein verbotener Text und eine Geschichte, die bis heute nachwirkt.

Mit dem Bühnenprojekt CHRISTOMANOS bringt der Autor und Künstlerische Leiter Dietmar Gnedt Literatur, Musik und historische Reflexion auf die Bühne – und öffnet zugleich ein Fenster nach Griechenland.

Basierend auf seinem gleichnamigen Roman (ISBN-978-3-99126-338-8, Verlag Bibliothek der Provinz, 2026) erzählt das Stück vom faszinierenden Verhältnis zwischen der Kaiserin Elisabeth und Konstantin Christomanos. Ein verkrüppelter, hochintelligenter Grieche, der vier Jahre lang der Kaiserin als Vorleser und Griechischlehrer diente. Schwärmerisch verliebt schreibt er nieder, was er erlebt an ihrer Seite.

Nach dem Tod Elisabeths veröffentlichte er seine Tagebuchblätter. Das Buch wird verboten und er des Reiches verwiesen. Die Tagebuchblätter enthüllen viel, verschweigen noch mehr – und geben Anlass zu neuen Fragen: Wie weit war die Kaiserin bereit zu gehen für eine verbotene Liebe?

Themen, die weit über die historische Ebene hinausweisen:
Zensur und der ewige Kampf zwischen totalitärer Ordnung und liberaler Demokratie, ziehen sich wie ein roter Faden durch den Roman Christomanos von Dietmar Gnedt – und schlagen den Bogen bis in unsere Gegenwart.

Der Autor sagt: „Meine Romane erzählen historische Geschichten, aber sie stellen immer die gleiche Frage: Wie verteidigen wir eine offene, liberale Gesellschaft gegen autoritäres Denken?“

Kultur-Tournee 2026/2027:
Die Termine im Überblick

29.05.2026: Wieselburg
16.10.2026: Pernitz
31.10.2026: Pöchlarn
11.12.2026: Krems
(Weitere Termine in St. Peter und Obergrafendorf sind in Vorbereitung)

Griechenland in Wort und Klang

Erzählt wird in einer eindrucksvollen Mischung aus Lesung, Dialog und Musik.
Griechische Melodien, dargeboten von erstklassigen Musikern – Kostas Liaskos (Bouzouki), auch mit Gert Steinbäcker (STS) demnächst wieder auf der Bühne, Nikos Kritikos (Gitarre), in Griechenland einer der Stars der Musikszene – verweben sich mit den Erzählstimmen zu einem sinnlichen Klangraum.
Das Publikum taucht ein in griechische Landschaften, Mythen und Emotionen – ein Abend zwischen Schönheit und Schmerz, Poesie und Geschichte.

„Nichts hier ist vorhersehbar, nichts vertraut“, schreibt die Athener Kunsthistorikerin Eleni Margari über den Roman.
„Dietmar Gnedt verschiebt unaufhörlich die Grenze zwischen Realität und Fantasie und überrascht selbst den kundigsten Kenner der europäischen Geschichte.“

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Das Buch zum Bühnenprojekt

Christomanos

Roman, Verlag Bibliothek der Provinz, 2026