Christomanos
Konstantin Christomanos, der griechische Vorleser der Kaiserin Elisabeth, ist gestorben. Wurde er ermordet? Seine Tagebuchblätter über die gemeinsamen Jahre mit der Kaiserin erwecken posthum Aufmerksamkeit. Skandalöses sei darin zu lesen. Wurde Christomanos schwärmerische Liebe erwidert? Könnte Franz Joseph seinen einzigen Sohn Rudolf ermorden haben lassen?
Die Jagd nach den Handschriften der Tagebuchblätter beginnt im Jahr 1911. Gustav und Jaroslav, zwei Mitglieder der konspirativen Geheimorganisation OMLADINA, kämpfen um die Loslösung Böhmens aus dem Monarchie-Kerker. Die Tagebuchblätter Christomanos’ könnten einen wichtigen Beitrag leisten. Zwei widersprüchliche Zielsetzungen prallen aufeinander: Kann Elisabeth, die berühmteste „Gefangene“ des Wiener Hofes, zur Galionsfigur einer tschechischen Revolte werden? Oder muss die Liebe der Tschechen zu ihrer Kaiserin zerstört werden, um auch die letzte Verbindung mit den Habsburgern zu durchtrennen?
1938 tauchen die Tagebuchblätter Christomanos in Thessaloniki wieder auf. Hitler interessiert sich für sie. Angeblich finden sich darin Beweise, welche die Sehnsucht des österreichischen Volkes nach der Strahlkraft der Monarchie in Ablehnung umwandeln könnte. Hitler will Otto von Habsburg in Verruf bringen, der sich seinen Angeboten der Vereinigung von alter Kaiser-Herrlichkeit und junger Nazi-Macht verweigert. Christomanos’ Tagebuchblätter liefern mutmaßlich den Beweis, dass es keinen legitimen Thronfolger der Donaumonarchie gibt.
Sie können CHRISTOMANOS mit einer von Autor Dietmar Gnedt persönlich verfassten Widmung per E-Mail bestellen.
Details
Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: Bibliothek der Provinz GmbH (24. April 2026)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3-99126-426-2
